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Edward Beneš

 

Der zweite tschechoslowakische Präsident war ein eifriger Fürsprecher der Politik von Herrn Masaryk. Er hatte aber viele kontroverse Entscheidungen, über die noch heute die Historiker, Journalisten und Politiker zweifeln, gemacht. Herr Beneš war ein gebildeter Mann, er hatte an der Karlsuniversität studiert, in Sorbonn und auch noch an der Universität in Dijon, wo er ein Doktor im Recht erworben hat. Dann hatte er als ein Professor der Philosophie gearbeitet. Er hat Hana Benešová eine emanzipierte Frau, welche ihn in den schwierigsten Augenblicken unterstützt hat und von der Öffentlichkeit sehr beliebt war, geheiratet.
Als eine Person war Herr Beneš kaltherzig und snobistisch. Die einzige Sache, die ihr interessiert hat, war sein Land. Während des ersten Weltkrieges, hatte er eine Maffia, welche Schlüsselinformationen den Verbündeten geliefert hat, gegründet. Im Jahr 1915 hat er nach Frankreich emigriert und er kehrte im Jahr 1918 zurück, um tschechoslowakischer Auslandsminister zu werden. Er gründete die tschechische Diplomatie und er setzte die Politik nach Herrn Thomas Garrigue Masaryk fort. Politisch hat er sich mit dem Sozialismus identifiziert, was in eine enge Beziehung mit Russland ausmündete. Im Jahr 1935, einige Monate, bevor er zum Präsidenten wurde, hat er einen Bündnisvertrag mit Herrn Stalin unterschrieben.
Im Jahr 1938 hatte die Münchener Konvenienz die junge Demokratie zerstört und ein Jahr später wurde aus der Tschechoslowakischen Republik, einer von den Nationalsozialisten geführter Protektorat. Beneš resignierte seine Funktion und hat die Stadt Prag verlassen, um sich in London niederzusetzen. Trotz, dass die Tschechoslowakische Republik einen neu gewählten Präsidenten hatte, hat sich Herr Beneš als Kopf des Staates gesehen. In London hatte er eine Exilregierung gegründet. Im Jahr 1945 ist er siegerisch nach Prag zurückgekehrt und mit ihm auch seine Regierung, welche die Verbündeten unterstützt haben.
Herr Beneš hat sich gleich unter dem Druck der Sowjeten, welche in der Rolle der Retter aufgetreten haben, gebracht. Die Kommunistische Seite hatte Förderer gewonnen und sie kam aus den Parlamentwahlen als Sieger hervor. In der Kombination mit der kontroversen, aber in der Zeit als öffentlich angenommener Aussiedlung der Deutschen, hat es so ausgesehen, dass Herr Benes die Urteilskraft verliert. Er wurde zum Gefangenen seiner eigenen politischen Einsicht und hat sich aus diesem Grund entschieden, sich in die Zurückgezogenheit zu verbergen. Den Präsidentensessel hat er Herrn Klement Gottwald überlassen. Im Februar 1948 hat sich die Kommunistische Seite durch ihre Revolution definitiv der Sowjetunion untergeordnet, nur ein Monat nach dem Tod von Herrn Eduard Beneš.

 




 

 


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