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Die Aussiedlung der Deutschen

 

Nach dem Weltkrieg begann die Zeit der Bestrafung von Kriegsverbrechen. Die Tschechen haben die Verantwortung für diese Situation in Protektorat den sudetischen Deutschen gegeben. E. Beneš ist aus dem Londoner Exil im Mai des Jahres 1945 zurückgekehrt und hat sich entschieden die Situation mit seinem Präsidentischen Dekret zu richten. Die meisten davon hatten einen administrativen Charakter, sie handelten meistens über die Regierung in neuer Republik. Eine speziale Gruppe hat sich mit der Bestrafung vom nationalsozialistischen Kollaborateurs beschäftigt.
Über den Land ist eine Welle des Nationalismus gegangen und ihre Folge war sog. „ wilde Aussiedlung“, Verbrechen gegen die Menschheit, welchen Niemand bestraft hat. Die Aussiedlung hat schon im Mai 1945 begonnen, vor jeglichen Konferenz, die über dieses Thema gehandelt hat. Die Deutschen Männer waren massenweise getötet, ihre Frauen und Kinder sind verhungert. Während der wilden Aussiedlung sind mindestens 15.000 Menschen, manche Historiker sprechen über 30.000 Menschen, gestorben.
Die neue Tschechische und Slowakische föderative Republik sollte in ihrer eigentlichen Form, also einschließlich des Lands, welches durch die Münchenervereinbarung abgeteilt wurde, existieren. Die Idee der Aussiedlung hatte Ende Jahres 1945 die Potsdamer Konferenz, welche befohlen hat, 11 Millionen ethnische Deutsche aus Polen, der ursprünglichen Tschechoslowakei und Ungarn zu vertreiben, bestätigt. Die Deutschen wurden dann in die sog. „Okkupationszonen“ im Nachkriegsdeutschland gebracht. Die Sowjetunion hatte eine große Rolle in der Erneuerung des Staates der Tschechen und Slowaken gespielt. Stalin war persönlich gegen so ein radikales Ende, wie die Aussiedlung, aber er ist sich seinen ökonomischen und ideologischen Potenzial bewusst geworden und hat ihn bald öffentlich unterstützt. Während der zweiten organisierten und international angenommenen Aussiedlung im Jahr 1946, sind 3 Millionen der Sudetendeutschen um ihre Staatsbürgerschaft und um ihr Eigentum vor allem darum gekommen, da sie ihre Antinazistische Aktivitäten während des Krieges nicht nachweisen konnten.
E. Beneš ist hinter diesem Prozess gestanden. Über seine Dekrets herrschen verschiedene Meinungen. Nach dem Fall des Kommunismus, haben viele Deutsche, welche um ihre Staatsbürgerschaft und um ihre Heime kamen, eine Kompensation für das verlorene Eigentum beansprucht, aber meistens sinnlos. Die Tschechen sehen die deutsche Aussiedlung als ein Fehler, aber sie sind nicht bereitwillig eine Restitution zu gewähren.

 




 

 


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