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Die Husittenbewegung

 

Die Husitten richteten sich nach den Predigten von Johannes Hus. Hus war aber ein Pazifist und den Krieg hielt er für Böse. Die Tschechen waren am Anfang gegen den Verkauf der Ablässe aber mit der Zeit haben sie andere Aspekt, die mit der Bibel im Konflikt waren, gemerkt.
Am aller ersten wollten sie Akzeptierung der Beiderlei. Das hieß das bis dahin nur der Priest das Wein zwischen dem Gottesdienst trinken durfte. Das machte aus den anderen Gläubigen seine Hörige. Niemand außer dem Priest konnte auch nicht öffentlich lesen oder die Bibel erzählen. Die Husitten wünschten sich Gleichheit in allen Aspekten, sogar in den ökonomischen. Im Jahr 1420 gründeten sie die Stadt Tabor, wo alle in der Harmonie mit der Bibel lebten, teilten sich das Eigentum und bereiteten sich für den Abwurf den Königs vor. So etwas unschuldiges, wie Religion führte zur Bewegung, dessen Fundament sich stark politisierte.
Der husittische Heerführer war Johann Zizka. Der frühere Räuber und Söldner wurde ein husittischer Kriegstheoretiker. Er bewunderte den heiligen Wenzel und jeder Krieg war im Namen eines Heiligen. Zizka kam um beide Augen bei Kriegen und es war sehr bekannt, dass er dann blind kämpfte. Der radikale, grausame und fanatische Mann musste später die Stadt Tabor verlassen. Er starb 1424 umringt mit einer kleinen Gruppe von Soldaten, die sich nach seinen Tod Waise nannten.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die husittischen Soldaten Stadtbürger, Bauer und Handwerker waren. Am Anfang hatten sie keine militärische Ausbildung aber ihre Art des Kampfes war revolutionär dank Zizkas Einstellung. Beim Kampf standen sie auf normalen Vierrädern, die auch zur Abwehr dienten. Ihre Waffen waren aus Geräten hergestellt, die sie bei der Arbeit benutzten. Die Kämpfer von König waren nicht auf diese unnormale Form von Kampf bereit.
Nach dem Zikmund das husittische Glauben annahm und rechtmäßigte, das tschechische Königsreich war voll von Ultraquisten. Die forderten die Annahme von Beiderlei (lateinisch „sub utraque specie“). Das Land war nur ein Schritt vom Dreißigjährigem Krieg und dem Kampf der Katholiken gegen die Protestanten.

 




 

 


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